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Klage gegen die Stadt Frankfurt am Main wegen der Verkehrsplanung im Grüneburgweg

Ein Gruppe von Gewerbetreibenden, Anwohnern und Gastronomen des Grünburgwegs hat vor dem Verwaltungsgericht Frankfurt Klage gegen die Verkehrsmaßnahmen im Grüneburgweg eingereicht. Ausgangspunkt sind die schlechte Erreichbarkeit sowie die fehlende Parkmöglichkeiten, durch die die Gewerbetreibenden und die Gastronomen deutliche Umsatzeinbußen zu verzeichnen haben. Anwohner kritisieren zudem eine Verschlechterung bei der Verkehrssicherheit. Bei fast 600 Schildern auf 1100 Metern kommt es zu Verwirrung und in Folge zu mehr Unfällen.  

Hendrik Gienow, Vorsitzender der Initiative Vorfahrt Frankfurt e.V.: "Verkehrsteilnehmer sind durch die Verkehrsführung verunsichert. Zudem ist eine weitere Einkaufsstraße in Frankfurt nun schlechter erreichbar. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist dies kein gutes Zeichen aus dem Römer an die Unternehmen. Wohin eine Mobilitätsplanung führt, die die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft nicht berücksichtigt, mag man sich getrost im Oeder Weg ansehen. Spontan-Parties am Wochenende mit Lärm und den Hinterlassenschaften am nächsten Morgen: Da wird die Aufenthaltsqualität für Anwohner und Kunden eben nicht verbessert, sondern die Lebensqualität für die meisten Menschen beeinträchtigt. Die arbeitende Bevölkerung hat das Nachsehen. Sowohl die Kläger als auch der Verein Vorfahrt Frankfurt sowie weitere Bürgerinitiativen hatten mehrfach versucht, mit den Ansprechpartnern der Stadt Kontakt aufzunehmen, um eine Einigung zu erzielen. Es ist verständlich, dass die Kläger sich jetzt für diesen Weg entschieden haben." 


Vorfahrt Frankfurt e.V. mit der Petition unterstützen die Betroffenen bei Ihren Klagen. 



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