Mit der U-Bahn zur Sachsenhäuser Warte Generalverkehrsplan Schiene 2035+
- FAZ, 21.01.2026
- 28. Jan.
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Mehrheit im Mobilitätsausschuss stimmt für den Generalverkehrsplan „Schiene 2035+": Im Verkehrsausschuß (Mobilitätsausschuß) wurde am Montag, den 19.1.2026, über den Generalverkehrsplan „Schiene 2035+“ berichtet.
Frank Nagel (CDU) erinnerte daran, dass die frühere Einschätzung auf Zahlen aus dem Jahr 1976 beruht habe. Es sei gut, dass die Potentiale jetzt sauber erarbeitet worden seien. Die CDU fordert in einem Antrag, die elf städtischen Projekte mit Prioritäten zu versehen.
„Der Generalverkehrsplan bestimmt die Richtung. Wir wollen mit unserem Antrag das Steuerungsprogramm dazu liefern", sagte Nagel. Der Mobilitätsdezernent allerdings äußerte Zweifel, ob eine solche Priorisierung Bestand hat, und nannte als Beispiel die auf der Gutleutstraße geplante Straßenbahn. Diese sei unerwartet wegen der Tunnelpläne der Bahn nötig geworden und gewissermaßen „vom Himmel gefallen". Auch Verkehrsplaner Rückert empfahl, zunächst die elf städtischen Projekte weiter zu vertiefen. Dann werde man sehen welche sich aufdrängten und was herausfiele.
Eine Bürgerbeteiligung wie beim Masterplan, als allgemein über die Mobilität in der Stadt diskutiert worden sei könne es in diesem Fall nicht geben, sagte Mobilitätsdezernent Siefert. Mit dem Generalverkehrsplan Schiene lägen die Ergebnisse von konkreten Berechnungen vor. Diese könne man jetzt diskutieren und überprüfen. Das geschehe lange bevor die Vorplanung in Auftrag gegeben werde. „Wir werden die Entscheidung transparent machen"
versprach Nickel.


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