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Nur einzeln auf die Maybachbrücke

Aktualisiert: 17. Feb.


Entgegenkommende U-Bahnen müssen künftig warten, um das Bauwerk über die Nidda nicht zu sehr zu belasten - Die Maybachbrücke über die Nidda ist ein Sorgenkind. 1964 eröffnet, ist siein die Jahre gekommen. Autofahrer haben es schon bemerkt: Fahrspuren sind weggefallen, zeitweise ist die wichtige Brücke über die Nidda geschlossen. Jetzt ist auch die U-Bahn betroffen: Zwei entgegenkommende Bahnender Linien U1, U2, U3 und U8 (A-Strecke) dürfen sich auf der Brücke nichtmehr begegnen. Dies bestätigt Bernd Conrads, Sprecher der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). „Es kann zu Beeinträchtigungen kommen, aber nichtgravierend“, sagt er. „Eine Bahn muss gegebenenfalls vor der Brücke warten. Es handelt sich um einige Sekunden.“ 


Kommentar: Eine Fahrspur für Autos, Busse und andere motorgetriebene Fahrzeuge (auch Krankenwagen und Feuerwehr) kam im August 2023 auf der Maybachbrücke weg, weil eine rot gemalte Fahrradspur als notwendig erachtet wurde. Kurze Zeit später stellte sich heraus, daß die Fahrradspur und die Autofahrspur getauscht werden mußten, weil die Belastbarkeit der Brücke vorher nicht geprüft wurde. Es aber erforderlich macht. Seitdem müssen die erschreckend wenigen Fahrräder wieder auf dem Fußgängerweg fahren. Und eine Fahrspur sorgt für Staus und erhöhten CO2-Ausstoß.

 

Hat man im Mobilitätsdezernat wirklich so wenig vorausschauend gearbeitet? Wurden die Sanierungen wirklich so geplant und umgesetzt, dass sich jetzt auf der Brücke keine zwei U-Bahnen mehr begegnen dürfen?


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